Branchen-Trumps schaden sich selbst – Netzwerker kommen voran

Branchen-Trumps verlieren

Protektionismus, Hochmut und das Pflegen von Feindbildern schadet der eigenen Entwicklung. Das gilt sowohl in der Weltpolitik, als auch innerhalb einer Branche.

Sie müssen sich mit Ihren Mittbewerben ja nicht befreunden oder ihm gar wichtige Interna preisgeben. Aber es lohnt sich, seine Wettbewerber oder Branchenkollegen kennen zu lernen und vielleicht sogar sich auszutauschen. Einerseits können Sie sich mit dem Wissen über Ihr Umfeld besser abgrenzen, andererseits vermeiden Sie, zu viel Energie in den Versuch zu stecken, fest abgesteckte Claims einzureißen.

Wir stehen gerade kurz vor dem Lieferantentag, einer regionalen Gewerbemesse, bei der wir sicher auch auf Kollegen aus unserer Branche treffen. Ich finde es spannend zu sehen, wie sich andere Agenturen präsentieren und welche Botschaften sie dem Rest der Welt schicken. Ich spreche sehr gerne mit anderen Agentur-Inhabern, weil es unabhängig von der Konkurrenz auf dem Markt auch viele Gemeinsamkeiten in unserer Position gibt. Und wo wir bei Konkurrenz sind: Es ist als Netzwerker leichter, die eigenen Stärken trennscharf zu den Mitbewerbern zu formulieren, als wenn man sich abschottet und nur Pfeile aus der sicheren Burg schießt.

Ein scharfes Profil hilft Zielkunden Sie zu finden, die wirklich zu Ihnen (und nicht zum Mitbewerber) passen. Wie der Hesse so schön sagt: „Jed‘ Dippche find‘ sei Deckelsche.“

Dipl.-Ing. Erik Dachselt, Marketing-Architekt

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